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Die jungen Schauspieler*innen stehen erstmals auf der Bühne des Theater Matte.© Rolf Veraguth
Theater Matte, Bern

Kunst vor dem Abgrund

Was ist Kunst, und was ist blosse Selbstinszenierung? Dem geht die Satire «Das Mass der Dinge» von Neil LaBute nach. Die Mundartfassung ist im Theater Matte zu sehen.
Der unsichere Kunst-Nerd Adam trifft auf die selbstsichere Rebellin Evelyn, die ihn mit ihren Ideen und ihrer Lebenseinstellung überfordert. Adam lässt sich dennoch auf die coole Künst­lerin ein, verändert sein Leben und stösst mit seinen neuen Klamotten, der neuen Nase und der hippen Frisur seinen Freundeskreis vor den Kopf.

«Ein Spiel über Macht in der Liebe, über Perfektion, Oberflächlichkeit, Ansprüche an die Kunst und darüber, wie viel wir machen, weil es andere tun», nennt Corinne Thalmann das Stück «Das Mass aller Dinge», ihre dritte Inszenierung für das Theater Matte.

US-Satire auf Berndeutsch

Die Regisseurin hat auch die berndeutsche Fassung dazu geschrieben. Für die jungen Schauspieler*innen Dana Tröhler, Vinzenz Wegmüller, Sonja Grimm und Matthew Wildhaber ist es der Einstand auf der Bühne des Matte-Theaters.

Die abgründige Satire wurde 2003 vom Autor Neil LaBute unter dem Origrinaltitel «The Shape of Things» verfilmt. Der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent fand 2006 mit dem Horrorfilmremake «The Wicker Man» Beachtung.

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