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Wortlos im Museum der Bilder.© Yoshiko Kusano
Schlachthaus Theater, Bern

Kopfbilder

Der ägyptische Regisseur Omar Ghayatt stellt mit der Performance «Divine Museum» die Verbindung vom Göttlichen und der Kunst her. Dafür nutzt er Erinnerungen aus seiner Kindheit.

Sich ein Bild machen tut jeder. Darum verbildlichen wir uns auch religiöse Erzählungen, seit wir denken können. Religion und Kunst sind folglich eng verbunden – Ob in einem Gemälde, einer Skulptur oder in unserer Vorstellung. Ein Phänomen, womit das Stück «Divine Museum» von Omar Ghayatt experimentiert.

Der in Bern lebende ägyptische Performancekünstler und Regisseur tut dies mit Erinnerungen an seine Kindheit. Die Rezitation des Korans hat damals seine Fantasie angeregt und innere Bilder kreiert. Diese Bilder ergänzt er um seine Gedanken zur göttlichen Darstellung zu einem «göttlichen Museum».

Zuerst das Paradies, dann die Bilder

Auf der Bühne des Schlachthaus Theaters, wo Ghayatt zuletzt mit der Performance «Still in Paradise» die muslimische der christlichen Religion gegenüberstellte, werden sie ohne Worte «ausgestellt». Drei Performerinnen und Performer beleben im wortlosen Stück in zarten, performativen Choreografien diese Wechselwirkung von Religion und Kunst - und schaffen damit ganz neue Bilder.

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