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Markus Maria Enggist und Danièle Themis in «Der Bär».© Roland Sold
Theater Matte, Bern

Jubiläen

Tschechow auf Berndeutsch? Das Theater Matte spielt zur Saison­eröffnung «Fünf Einakter» des russischen Dramatikers.

Die neue Saison im Theater Matte beginnt mit einem Klassiker: Regisseur Oliver Stein inszeniert «Fünf Einakter» des russischen Dramatikers Anton Tschechow. Selbstverständlich in Mundart. Für die Dialektfassung war die künstlerische Leiterin des Theaters Corinne Thalmann zuständig. Tschechow auf Berndeutsch, geht das? «Es ist so ein lebendiger, facettenreicher Dialekt, da geht alles», so Thalmann. Sie finde es schön, alte Texte in eine sim­plere Form zu bringen. Die grösste He­rausforderung dabei sei gewesen, dass die Sprache leicht und zeitgenössisch bleibe, denn «Tschechow könnte ein schweres Berndeutsch provozieren».

Auf der Bühne findet nun ein doppeltes Jubiläum statt. Einerseits feierte das Theater sein 10-Jahr-Jubiläum, andererseits feiert im Einakter «Jubiläum» eine Privatbank ihr Jubiläum und der Direktor und sein Buchhalter feilen in letzter Minute noch an der Festrede. Doch diverse Störfaktoren verzögern das Vorhaben und das Nervenkostüm des Buchhalters wird dünner und dünner. Mit wechselnden Schauspielerinnen und Schauspielern kommen zudem die Stücke «Schwanengesang», «Tragödie wider Willen», «Der Bär» und «Der Heiratsantrag» zur Aufführung.

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