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Alle sind verführbar: «Cosí fan tutte».© Tanja Dorendorf
Stadttheater, Bern

Alle Frauen, alle Männer

Frauentausch, aber mit Mozart: Maximilian von Mayenburg inszeniert am Konzert Theater Bern die Oper «Così fan tutte» mitsamt dem Berner Symphonieorchester und dem Chor des Hauses.

Generalisierungen wie «So machen’s alle Frauen» haben noch an jedem Stammtisch ein lautes Hin und Her eingeläutet oder eine dumme Wette ini­tiiert. Eine der berühmtesten Wetten dieser Art wird zu Wolfgang Amadeus Mozarts Opernkomposition ausgetragen, nach dem Libretto von Lorenzo da Ponte. Im spielerischen Drama «Così fan tutte» stellen die zwei Freunde Ferrando und Guglielmo in zwei Akten die Treue ihrer Verlobten mit einem Verwirrspiel auf die Probe. Und das Maskenspiel endet, wie vorhergesehen, mit den untreuen Damen. Aber auch mit erotischen Spielereien und neu erweckter, sinnlicher Zuneigung aller für die Verlobten des jeweils anderen.

Barkeeper Don Alfonso

Obwohl kurz nach dem Ausbruch der französischen Revolution geschrieben, behandelt das Stück zeitlose Themen wie Treue, Eifersucht – oder wie man vielleicht heute sagen würde: erste Versuche der Polyamorie. Aus diesem Grund versetzt Regisseur Maximilian von Mayenburg, nach der in Bern viel gelobten Oper «The Turn of the Screw», das Thema in die Gegenwart – mit Kostümen und einem Wette anzettelnden Don Alfonso als Barkeeper.

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