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Grafikerin Paola Kobelt zeichnet Porträts intuitiv aus dem Kopf heraus: So etwa Margarethe.© ZVG

Zum Beispiel Margarethe

«Ich sehe dich»: In den Räumlichkeiten des Kirchgemeindehauses Zollikofen gibt es Bilder der Grafikerin Paola Kobelt zu sehen. Sie heissen Esther, Nola, Adele oder Margarethe: Die Frauenporträts, die Paola Kobelt mit Acrylfarbe oder Tusche auf Papier bringt, wirken vertraut. Es könnten Nachbarinnen, Freundinnen oder Verwandte sein. Sind sie aber nicht: Die abgebildeten Personen gibt es nicht, oder besser, nur im Kopf der Künstlerin. Sie male rein intuitiv, meint Kobelt, es sei ein innerer Prozess, «nie würde ich etwa eine Auftragsarbeit annehmen». Kobelt ist ausgebildete Grafikerin, sie malt eher flächig-abstrakt, mal bunt, mal in Schwarzweiss. Und selten auch Männer oder Paare.

«In den Bildern ist immer auch etwas von mir selbst zu finden», meint sie, «im Ausdruck, in der Stimmung, der Ausstrahlung der Porträts». 27 davon sind nun unter dem Titel «Ich sehe dich» in den Räumlichkeiten des Kirchgemeindehauses Zollikofen ausgestellt. 
Begleitend zur Ausstellung bietet Pfarrerin Simone Fopp eine Schreibwerkstatt an. Die Porträts dienen dabei als Ausgangspunkt und Inspiration fürs eigene Storytelling.

 

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