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Sie brennen für die Kunst: das Sammlerehepaar Ketterer-Ertle. © Dominique Uldry
Direktionsgebäude Die Mobiliar, Bern

Tapetenwechsel

In der Ausstellung «Kunst & Nachhaltigkeit Vol. 9: Leben in der Kunst» der Mobiliar ist das Wohnzimmer des Kunstsammlerehepaars Carola und Günther Ketterer-Ertle nachgebaut. Ein hybrider Raum mit einer Vielfalt an Kunst.

«Wir dachten, die grossartige Videosammlung von Carola und Günther Ketterer-Ertle sei genau das Richtige für eine neue Ausstellung», sagt Dorothea Strauss, Leiterin Corporate Social Responsibility der Mobiliar, an der Vernissage von «Kunst & Nachhaltigkeit Vol. 9: Leben in der Kunst». «Wir besuchten die Wohnung des Kunstsammlerehepaars und waren überwältigt von der Zusammenkunft aus Büchern, Möbeln und Kunstwerken. Das wollten wir weitergeben», sagt Strauss. Der Fotograf David Willen lichtete die Wohnung des Paares ab, so entstand die riesige Fototapete, die nun die Wände des Eingangsbereichs der Mobiliar ziert. «Auf dieses Layout haben wir dann die Kunst gedacht beziehungsweise gehängt», so Strauss.

Persönlicher Bezug der Sammler

Aus dieser riesigen schwarzweissen Tapete treten nun Kunstwerke unterschiedlicher Kunstschaffender hervor. Von den wunderbar unvollständigen, grossformatigen Malereien der Künstlerin Renée Magaña über surreale Fotocollagen von Chantal Michel bis zu einer humorvollen Videoanimation von Yves Netzhammer. Alle Werke sind mit einem persönlichen Kommentar von Carola und Günther Ketterer-Ertle versehen. Die Ausstellung bricht mit ihrer Machart Konventionen, ist imposant und vielseitig und macht die Kunst in einem hybriden Raum erlebbar.

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