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Auch «Le chapeau violet» (1907) von Vallotton gehört zu Hahnlosers Schatz. © Fotografie: Reto Pedrini, Zürich
Kunstmuseum Bern

Sammeln mit Gespür

Erst hingen sie in einer Villa, nun in europäischen Museen. Die exquisite Winterthurer «Sammlung Hahnloser» macht im Berner Kunstmuseum Halt – als Dauerleihgabe.

Veranstaltungsdaten

DI 20.02.2018 10.00
MI 21.02.2018 10.00
DO 22.02.2018 10.00
FR 23.02.2018 10.00
SA 24.02.2018 10.00
SO 25.02.2018 10.00
DI 27.02.2018 10.00
DI 27.02.2018 19.00
MI 28.02.2018 10.00
DO 01.03.2018 10.00
FR 02.03.2018 10.00
SA 03.03.2018 10.00
SO 04.03.2018 10.00
DI 06.03.2018 10.00
DI 06.03.2018 19.00
MI 07.03.2018 10.00
DO 08.03.2018 10.00
FR 09.03.2018 10.00
SA 10.03.2018 10.00
SO 11.03.2018 10.00
SO 11.03.2018 11.00
DI 13.03.2018 10.00
MI 14.03.2018 10.00
DO 15.03.2018 10.00
FR 16.03.2018 10.00
SA 17.03.2018 10.00
SO 18.03.2018 10.00
SO 18.03.2018 11.00
DI 20.03.2018 10.00
DI 20.03.2018 19.00
MI 21.03.2018 10.00
DO 22.03.2018 10.00
FR 23.03.2018 10.00
SA 24.03.2018 10.00
SO 25.03.2018 10.00
SO 25.03.2018 11.00
DI 27.03.2018 10.00
MI 28.03.2018 10.00
DO 29.03.2018 10.00
FR 30.03.2018 10.00
SA 31.03.2018 10.00
SO 01.04.2018 10.00
DI 03.04.2018 10.00
MI 04.04.2018 10.00
DO 05.04.2018 10.00
FR 06.04.2018 10.00
SA 07.04.2018 10.00
SO 08.04.2018 10.00
DI 10.04.2018 10.00
MI 11.04.2018 10.00
DO 12.04.2018 10.00
FR 13.04.2018 10.00
SA 14.04.2018 10.00
SO 15.04.2018 10.00

Es gibt zwei Arten des Kunstsammlers: Der eine ersteht einmalige Kunst um des Wertes Willen wie einen Lamborghini. Der andere sammelt mit Gespür, lernt die aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler kennen und kauft thematisch Werke. So sammelte und förderte das Winterthurer Ehepaar Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler unermüdlich Gegenwartskunst. Zwischen 1906 und 1936 kauften sie viele Gemälde der Künstlergruppe Nabis, zu der Félix Vallotton, Pierre Bonnard und Édouard Vuillard zählen. Auch Fauvisten wie Albert Marquet oder Henri Matisse fehlten nicht. Das Kunstinteresse Hedy Hahnlosers, die in München eine Malausbildung absolvierte, war prägend für die grosse Sammlung postimpressionistischer Kunst, zu der auch einige impressionistische Vorläufer wie Cézanne, Manet, Van Gogh und Renoir gehören. Auch Schweizer Zeitgenossen wie Giacometti und Hodler gehören zur Sammlung.

Familienporträts von Bonnard

In der Villa Flora des Ehepaars in Winterthur wurde der persönliche Kontakt zu den Kunstschaffenden gepflegt. Vallotton und Bonnard malten sogar Familienporträts. Über hundert Werke aus dieser Sammlung, die von der Hahnloser/Jaeggli Stiftung unterhalten wird, sind nun im Berner Kunstmuseum unter dem Titel «Van Gogh bis Cézanne, Bonnard bis Matisse. Die Sammlung Hahnloser» ausgestellt. Weil die Ausstellungsräume der Villa Flora wegen fehlender staatlicher Unterstützung nicht unterhalten werden können, wurden die Werke auf Europa-Tournee geschickt. Nun machen sie in Bern als Dauerleihgabe der Kunstmuseums-Sammlung halt.

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