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Ausflug in die Gegenwart: «Aelggi Alp» (1971) von Franz Gertsch.© Franz Gertsch
Kunstmuseum Bern

Nach der Performance

Die Ausstellung «The Show Must Go On» im Kunstmuseum Bern beleuchtet den Wandel zum Performativen in der zeitgenössischen Kunst.

Das Live-Ereignis der Performance hat die Kunst verändert und ist seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts oder spätestens seit Marina Abramović eine eigene Gattung. Kathleen Bühler, Kuratorin von «The Show Must Go On», spricht von einem Performance-Boom in den letzten zehn Jahren. Das Kunstmuseum Bern, aus dessen Sammlung Gegenwartskunst die Ausstellung realisiert worden ist, sei eines der ersten schweizweit gewesen, welches Performer wie Joseph Beuys, Terry Fox und James Lee Byars gesammelt habe.

Ein grosses Problem dabei ist laut Bühler, dass die «ephemere Kunstform» gar nicht gesammelt werden könne. So archiviere man «Überbleibsel» wie Videodokumentationen, Fotos und Requisiten. In der Ausstellung zu sehen sind auch Objekte, Installationen und Malerei. Versammelt sind Werke von Pavel Büchler, Leidy Churchman, Kimsooja, Franz Gertsch, Claes Oldenburg, Sam Taylor-Johnson oder Dieter Roth. Es sei eine Schau, «die nicht eine Kunstgeschichte der Performance zeigt, sondern den Wandel in der Kunst zum Performativen, worin auch dem Betrachter eine neue Rolle zukommt», so Bühler.

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