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Filigrane Striche werden bei Béatrice Gysin auch zu dunklen Flächen.© Béatrice Gysin
Casita, Bern

In der Stille

In einer überhitzten Welt, in der Schnee und Eis schwinden, kommt das Kunstschaffen von Béatrice Gysin wie eine wohltuende Kühlung daher. Ihre Werke sind in der Casita zu sehen.

Die in Biel und Paris lebende Künstlerin Béatrice Gysin geht stets von ihren Zeichnungen aus, diese entwickelt sie teils zu Objekten weiter. Filigrane, zackige Striche aus Grafit breiten sich bei ihr zu dunklen Flächen aus und Alabastersteine machen den Anschein, ein Stück Eis zu sein. Gysin beschäftigt sich mit dem Klima, was in ihren Werken jedoch nie plakativ wirkt, sondern erst nach längerem Hinsehen sichtbar wird.

In der Casita stellt Gysin unter dem Titel «Winterschlaf» aus. Den Ort ihrer Ausstellungen bezieht die Künstlerin jeweils mit ein. So spiele der Ausstellungstitel hier auf die Bettwäsche im Hotel an. «Man kann im ganzen Haus Zusammenhänge damit entdecken.» An der Vernissage vertont der Cellist Maxim Barbash die Stille von Gysins Kunst.

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