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Bild aus der Serie «Vanishing Point» (2019) von Karen Amanda Moser.© Karen Amanda Moser
Kunstmuseum Thun

Für «strebsame Talente»

Das Aeschlimann-Corti-Stipendium geht an Karen Amanda Moser. Die Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten aus dem Wettbewerb findet im Kunst­museum Thun unter dem Titel «Kunstmahl!» statt.

Sie seien sich einig gewesen bei der Vergabe des Hauptpreises, sagt Helen Hirsch, Direktorin des Kunstmuseum Thun. «Es hat unter allen Ein­gaben eine sehr starke Position gegeben.» Und zwar diejenige der in Thun arbeitenden Karen Amanda Moser. Gemeinsam mit Jurypräsidentin Eva Inversini, Patricia Schneider von der Bernischen Kunstgesellschaft und den Künstlern Daniel Baumann und Francisco Sierra war Hirsch Teil der Jury. Dieser standen zur Vergabe des Hauptpreises und der Förderpreise 50 000 Franken zur Verfügung. Hirsch betont, dass dieses Jahr viele grossformatige Arbeiten und Installationen, dafür wenig Fotografie und Videokunst eingingen.

Im Kunstmuseum Thun findet turnusgemäss die Ausstellung mit prämierten Arbeiten und ausgewählten Werken statt. Die 1979 geborene Selina Lutz, die in Bern lebt und arbeitet, hat ein vielfältiges Werk vorzuweisen. Sie malt mit Tinte und Tintenkiller auf Seide oder experimentiert mit ungebranntem Ton. Der 1983 geborene 
Lorenzo Salafia entwirft unter anderem Bausätze für potenzielle Skulpturen, während im Werk von Nina Rieben mit Jahrgang 1992 , sie stellte im Frühjahr in der Stadtgalerie Bern aus, oft Texte die Hauptrolle spielen. Neben Salafia und Rieben erhielt auch Sabrina Röthlisberger ein Förderstipendium der Stiftung.

Kunst wird aufgetischt

Mehr als 29 Kunstschaffende, da­runter auch Duos, nehmen an der Ausstellung mit dem Titel «Kunstmahl!» teil. Das Stipendium der Bernischen Kunstgesellschaft wird seit 1942 an Kunstschaffende unter 40 Jahren mit Bern-Bezug vergeben. «Für die Unterstützung armer, aber braver und strebsamer Talente», fassten die Stifterinnen Louise Aeschlimann und Margareta Corti den Zweck des Preises damals zusammen. Mittlerweile gibt es unter den 197 Preisträgerinnen und Preisträgern international bekannte Kunstschaffende wie Bernhard Luginbühl, Markus Raetz oder Chantal Michel.

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