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Farbmuster für lustvoll produzierte Kleider.© ZVG
Rüttihubelbad, Walkringen

Faire Mode

Das Rüttihubelbad zeigt eine Ausstellung über soziale Textilwirtschaft. Dahinter steht eine Berner Firma, die lokal produziert.

«Nur sehr wenige Firmen setzen sich ernsthaft für einen Existenzlohn in den Kleider-, Schuh-, und Textilfabriken ihrer Lieferketten ein.» Ein düsteres Fazit zog die Organisation Public Eye 2014 in einer Analyse von 18 führenden Schweizer Kleiderfirmen. «Es geht auch anders», entgegnet eine neue Ausstellung im Kulturzentrum Rüttihubelbad. Anhand von Beispielen ist zu erfahren, wie Textilien fair, sozial und trotzdem «lustvoll» produziert werden können. Es gibt Vorträge, Workshops, kulturelle Acts und zum Schluss eine Modeschau.

Färberei in Huttwil

Initiantin ist die Textilfirma Colora Seta. Sie bezieht die Stoffe für ihre Accessoires und Kleider von kleinen Familienbetrieben in Italien und der Schweiz. Das Färben und Verarbeiten geschieht in der eigenen Fabrik in Huttwil im Emmental. «Wir haben den Anspruch, dass jeder so viel von der Wertschöpfung bekommt, dass er anständig leben und arbeiten kann», schilderte Gründer Niklaus Schär gegenüber dem «SRF Regionaljournal» die Philosophie seiner Firma.

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