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Pelzhandschuhe, 1936/1984 © ProLitteris, Zürich, 2021
Kunstmuseum Bern

Eine, die sich nicht einordnen liess

Das Kunstmuseum Bern präsentiert Meret Oppenheim mit der Retrospektive «Mon Exposition» als wandelbare Künstlerin der 1930er- bis 1980er-Jahre.

Veranstaltungsdaten

SO 05.12.2021 10.00
DI 07.12.2021 10.00
MI 08.12.2021 10.00
DO 09.12.2021 10.00
FR 10.12.2021 10.00
SA 11.12.2021 10.00
SO 12.12.2021 10.00
SO 12.12.2021 11.00
DI 14.12.2021 10.00
DI 14.12.2021 19.00
MI 15.12.2021 10.00
DO 16.12.2021 10.00
FR 17.12.2021 10.00
SA 18.12.2021 10.00
SO 19.12.2021 10.00
SO 19.12.2021 11.00
DI 21.12.2021 10.00
DI 21.12.2021 18.00
MI 22.12.2021 10.00
DO 23.12.2021 10.00
FR 24.12.2021 10.00
SA 25.12.2021 10.00
SO 26.12.2021 10.00

Jeder kennt sie: Meret Oppenheims mit Pelz überzogene Tasse samt Unter­teller und Löffel. Genauso geläufig ist wohl die Entstehungsgeschichte, nach der Oppenheim im Paris der 1930er-Jahre mit Pablo Picasso und seiner damaligen Partnerin, Fotografin Dora Maar, in einem Café sass und für 
ihr selbstgemachtes Pelzarmband bewundert wurde. Das Trio soll gescherzt haben, dass man eigentlich alles mit Pelz besetzen könne, sogar die Tasse vor ihnen auf dem Tisch.

Mehr als nur eine Surrealistin

Dass Oppenheim, die diese Idee für einen Ausstellungsbeitrag umsetzte, ein ikonisches Werk erschaffen würde, mit dem sie zu einer wichtigen Vertreterinnen des Surrealismus wurde, hatte sie kaum geahnt. Zum Zeitpunkt war sie 23 Jahre alt, in ihrer Laufbahn würde sie sich fortan dagegen wehren, dass ihre Kunst ausschliesslich als surrealistisch rezipiert wurde.Wie vielfältig ihr künstlerisches Oeuvre tatsächlich ist, zeigt die Ausstellung «Mon Exposition»: Mit rund 200 Werken aus Papier, Objekten, Skulpturen und Gemälden gewährt sie einen Einblick in das radikal offene Kunstkonzept Oppenheims aus über fünf Jahrzehnten.

Paris, Basel, Bern - New York

Thematisiert werden ihre Pariser Anfänge, die Rückkehr in die Schweiz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und die damit verbundenen «Krisenjahre», in der sie orientierungslos, aber alles andere als unproduktiv war, sowie ihre Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg. Zum Ausdruck kommt Oppenheims Nähe zu den Kunstszenen von Paris, Basel und Bern: Anhand von wenig 
bekannten Arbeiten aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren wird ihre Auseinandersetzung mit Pop-Art, 
Nouveau Réalisme und monochromer Malerei sichtbar. Von verblüffender 
Aktualität ist Oppenheims Umgang mit Genderfragen, die sie in vielen ihrer 
Arbeiten humorvoll ins Zentrum rückte.

Kuratiert wurde «Mon Exposition» von der künstlerischen Direktorin des Kunstmuseum Bern und des Zentrum Paul Klee, Nina Zimmer, in Zusammenarbeit mit der Menil Collection of Houston und dem Museum of Modern Art in New York (MoMA).

Hauptkonflikte ihres Lebens

Mittels eines Digitorials können Interessierte parallel zur Ausstellung in verschiedene Abschnitte des Lebens der 1985 gestorbenen Künstlerin eintauchen. Gegliedert in die fünf Sta­tionen «Endlich Paris!», «Plötzlich Provinz», «Wieder Avantgarde», «FeMale» und «Mon Exposition», fokussiert sich die Website auf ihre 
Selbstbehauptung als Künstlerin. Eingebettet sind etwa Videos, die sie im Gespräch über ihre künstlerische 
Praxis oder über die Bedingungen weiblicher Kunstschaffender zeigt.

Digitorial: https://meretoppenheim.kunstmuseumbern.ch 

Events zu diesem Artikel

Ausstellungen

Meret Oppenheim. Mon exposition

Meret Oppenheim ist die bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde sie als Schöpferin der berühmten Pelztasse und des Brunnens in Bern.  Kunstmuseum Bern, Bern 05.12.2021, 10.00 – 17.00
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Öffentliche Führung: Meret Oppenheim. Mon exposition

Heute gilt Meret Oppenheim als bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts und wichtigste Vertreterin des Surrealismus.  Kunstmuseum Bern, Bern 12.12.2021, 11.00
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Heute gilt Meret Oppenheim als bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts und wichtigste Vertreterin des Surrealismus.  Kunstmuseum Bern, Bern 14.12.2021, 19.00
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