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Metronome synchronisieren und schlagen den Takt der vergänglichen Zeit.© Sensorium
Sensorium im Rüttihubelbad, Walkringen

Chronos zu Besuch

Vergehen, verstreichen, verlaufen: An der Jahresaus­stellung «Von Zeit zu Zeit» im Sensorium der Stiftung Rüttihubelbad dreht sich alles um die Zeit.

Marcel Proust forschte in seinem Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» nach ihr, Salvador Dalí liess sie in seinem Gemälde «Die Beständigkeit der Erinnerung» zerrinnen und Chronos regelte in der griechischen Mythologie als Gott der Zeit die Ordnung der Dinge: In den bildenden und darstellenden Künsten geniesst die Zeit viel Aufmerksamkeit. Nun beleuchtet das Sensorium der Stiftung Rüttihubelbad in der Jahresausstellung «Von Zeit zu Zeit» die Vergänglichkeit.

Dabei erhält die Zeit viel Raum: An 80 Stationen lotet die Ausstellung das Thema auf vielseitige Weise aus und bedient dazu die Sinne. Im Dunkelraum etwa kann in sich gekehrt über das eigene Zeitgefühl nachgedacht werden und an der Geschmacksstation wird die Vergänglichkeit gustatorischer Wahrnehmung getestet. Auch vor grossen Fragen scheut die Ausstellung nicht zurück: An einem Punkt steht die Frage im Raum, wie lange es dauert, eine Welt zu erschaffen. An der Eröffnungsfeier zelebriert das Sensorium die Zeit mit Stummfilmen, die vom Pianisten Wieslaw Pipczynski musikalisch untermalt werden.

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