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Heile Welt: Berner Ansicht von Werner Schmutz aus dem Jahr 1985. © Werner und Dora Schmutz-Stiftung
Galerie ArchivArte, Bern

Bern ins Bild gesetzt

Er hat Bauernmalerei-Elemente mit der Kunstmalerei verbunden – und unermüdlich Bern und seine Umgebung abgebildet. In der Galerie ArchivArte ist das «Bernbiet» von Werner Schmutz zu sehen.

Sein Markenzeichen ist die harmonische Berner Landschaft in einem ornamentalen Rahmen. Die malerischen Werke von Werner Schmutz (1910–2003), gelernter Schriften- und Dekorationsmaler, der Bauernmaler-Fachmann und schliesslich Kunstmaler wurde, sind in der Berner Galerie ArchivArte ausgestellt. 1954 fasst er den Entschluss, «nebst den ungegenständlichen Übungen so richtig das Bernbiet malerisch zu erschliessen.» Gesagt, getan. Mit Staffelei und Farben zog er los und malte später im Studio mit einer grossen Detailtreue zu Ende, was ihn draussen begeisterte.

Gurtendörfli und Stockhornkette

Steffi Göber-Moldenhauer, die Kuratorin der ArchivArte-Ausstellung «Werner Schmutz – Mein Bernbiet», zeigt mehrheitlich Ort- und Stadtabbildungen, die zunehmend eine Art heile Welt abbilden. «Eine malerische Verklärung und auch ein Symbolismus wurden in seinem Schaffen immer deutlicher. Die ornamentalen Rahmen mit Pflanzenteilen und Tieren unterstrichen diesen Moment», so die Kuratorin. Diese aus der Bauernmalerei stammende Technik wandte Schmutz laut seinem Tagebuch ab 1965 an. Insbesondere das Gurtendörfli und die Stockhornkette seien wiederkehrende, fast schablonenhaft verwendete Sujets, wie Göber-Moldenhauer sagt. Im Atelier des Künstlers fand sie sodann eine Kiste voller Schablonen für Bauernhäuser, die Schmutz für seine Lithografien verwendete.

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