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Was braucht es, damit autonome Zentren wie die Reitschule überleben? © ZVG
Grosse Halle der Reitschule, Bern

Wahr gewordene Utopien

Die Rote Flora in Hamburg, das WUK in Wien, die Berner Reitschule: Diese autonomen Zentren, die aus Hausbesetzungen hervorgegangen sind, bestehen bis heute. «Squatopia» in der Grossen Halle beleuchtet das Thema multimedial.

In der 1989 besetzten Roten Flora, einem ehemaligen Theater im Hamburger Schanzenviertel, finden bis heute, ähnlich wie im autonomen Zentrum WUK in Wien, Workshops, Konzerte, Theater und Ausstellungen mit politischen Botschaften statt. Die Betreibenden dieser und anderer noch existierenden autonomen Zentren, zu denen auch die Berner Reitschule zählt, sind ihren Ursprungsideen oft bis heute treu geblieben: Basisdemokratie und flache Hierarchien sind wiederkehrende Konzepte, Entscheidungen werden im Konsens aller Beteiligten gefällt.

 

Brachliegende Räume angeeignet

Tausende Menschen haben sich in den letzten 50 Jahren brachliegende Plätze und Räume angeeignet, die meisten wurden jedoch durch die Behörden vertrieben. Dennoch finden sich in fast jeder grösseren europäischen Stadt noch heute alte Gebäude, die dank Besetzungen bestehen blieben, statt dem Erdboden gleichgemacht geworden zu sein. In der multimedialen Ausstellung «Squatopia» beleuchtet die Grosse Halle der Reitschule den Werdegang von autonomen Zentren und Hausbesetzungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dies etwa in Form von Videos («Züri glitzeret»), dem Hörspiel «Squatopia» von Michael Spahr und Ruth Schwegler, einer Klanginstallation von Strotter Inst. und einer Performance von Guy Krneta, Greis, Anna Frey und Apfelböck.

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