mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Berner Kulturagenda Redaktion

Seufzer süssester Süsse

12.02.2019

Es war eine musikalische Umbruchsphase, als zu Beginn des 17. Jahrhunderts der Barock die Renaissance ablöste. Damit kam das «Recitar cantando», eine Art Erzählgesang, der in Opern ausgeprägt erfahrbar wurde. Um die Essenz des Gesangs zu betonen, wurden schlichte Instrumente eingesetzt, wie Laute oder Cembalo. So tut es nun auch das Ensemble Dolcissimo Sospiro unter dem Motto «Eine neue Art des Singens».

Schweigende Strassen

12.02.2019

Als Fonny, der Vater von Tishs ungeborenem Kind, fälschlicher­weise und trotz Alibi einer Vergewaltigung beschuldigt wird, landet er im Gefängnis. Tish hält zu ihm und probiert alles, um ihn aus dem Gefängnis zu holen. Kein leichtes Unterfangen im instabilen Harlem der 70er-Jahre. «If Beale Street Could Talk» ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von James Baldwin, realisiert von Barry Jenkins, dem Regisseur des Oscar-Siegerfilms «Moonlight».

Jäher Karriereunterbruch

Archiv
12.02.2019

«War’n sie schon mal in mich verliebt?» (2005) ist ein Filmporträt über Max Hansen, ein Star der Weimarer Republik. Er war begehrt und verehrt als Kabarettist und Komiker, bis ihn seine jüdische Abstammung und das Dritte Reich zum jähen Unterbruch seiner Karriere zwangen. Regisseur Douglas Wolfsperger verwebt alte Aufnahmen mit Zeitzeugen-Interviews aller Art: Fans, Verwandten und Bekannten.

Innovation auf der Leinwand

12.02.2019

Das International Innovation Film Festival findet zum ersten Mal statt. Nebst Hackathon und Webinars sind Filme zum Thema Frauen in der Innovation und Blockchaintechnologie zu sehen. So etwa die Schweizer Produktionen «The Blockchain and us» oder «The Pitts Circus» (Bild). Letzterer ist der weltweit erste Film, der sein Ticketing und die Finanzierung mit einem Blockchainprogramm realisierte, also Kryptowährung zuliess.

Den anderen Blick kennenlernen

12.02.2019

Das Blindenmuseum ist ein Sammelsurium verschiedenster Hilfsmittel für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung, welche während den letzten 200 Jahren in der Pädagogik Gebrauch fanden. In der Ausstellung «Anders sehen» der Blindenschule Zollikofen wird so die Entwicklung von Bildungszugang für blinde Menschen aufgezeigt und Besuchende können anhand von interaktiven Elementen Selbsterfahrungen sammeln.

Den Ton getroffen

12.02.2019

Die Solothurner Künstlerin Doris Althaus hat den Ton getroffen – das Material hat es ihr schon in der Kindheit angetan und mit ihren Figuren bildet sie alltägliche Szenerien eindrücklich nach. In der Galerie Hess ist ihr Schaffen aus Ton gemeinsam mit Werken des Bolligers Heinz Kellner zu sehen – er zeigt grossformatige Bilder mit abstrakten Farbkompositionen.

Die Welt in Pixel

12.02.2019

Auf Spaziergängen über Wiesen, durch Wälder und entlang an Flüssen öffneten die beiden Künstlerfreundinnen Verena Welten und Katharina Gusset ihren Blick für die Farbeindrücke und hielten diese fotografisch fest. In akribischer Disziplin übersetzten sie für die Ausstellung «Gänseblümchenweiss – Eierschwämmchengelb – Wegwartenblau» in der Galerie ArchivArte diesen Bildfundus mit Farbstift auf kleine, an Pixel erinnernde Quadrate.

Trippy «Bristopia»

12.02.2019

Ob «Bristopia» ein Nachfahre von Brexit ist oder auf eine Utopie in Bristol, dem Heimatort der vierköpfigen Band Get the Blessing anspielt? Der Albumtitel der Jazzband um Clive Dreamer, Schlagzeuger von Portishead, lässt den Assoziationen ebenso freie Bahn, wie es ihre Vision von Jazz Rock und «Trippy Jazz» mit treibender Rhythmik, viel Horn und Bass tut. Am Konzert von Bee-flat doppelt die serbische Vierercrew Eyot mit «Eclectic Balkan-Jazz» nach.

Das Potenzial der Arbeiterinnen

12.02.2019

Mit der Revue «Let’s Sing, Arbeiterin*» feiert die Performance-Band Les Reines Prochaines die Arbeiterbewegung und gleichzeitig ihr 30-Jahr-Jubiläum. Früh wurde klar, dass auch das Proletariat von Männern dominiert war. An diesem Punkt setzen Les Reines an, korrigieren und reflektieren anhand von zwölf Liedern die Arbeiterinnenbewegung im historischen Kontext für die Zukunft.

Familiendrama heute

12.02.2019

Seit er sein Abitur in der Tasche hat, sitzt Marc nur noch zu Hause rum, kifft, schläft oder sieht fern. Ganz zum Ärger seiner Eltern, die sich wie die Angestellten einer Vollpension fühlen. Als sich ihr Sohn dann noch verliebt und im Begriff ist, Vater zu werden, sind die Konflikte unausweichlich. Das Stück «Wunschkinder» von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, präsentiert von der Kunstgesellschaft Thun, behandelt brandaktuelle Familienthemen.

Die Kochnase

12.02.2019

Pinocchio ist nicht die einzige Märchenfigur, der eine Nase wächst. Auch Zwerg Nase wächst sein Riecher aus dem Gesicht hinaus, und zwar weil ihn die Kräuterhexe verzaubert hat, was ihm aber einen guten Posten als Chefkoch für den König einbringt. Das Märchen von Wilhelm Hauff wird vom Märchentheater Fidibus für Kinder ab 4 Jahren gespielt.

Weit weg vom Hier und Jetzt

12.02.2019

Eine musikalische Entführung von den fernen Welten des Barocks über Japan bis in die Moderne: Das Duo Arco-Aria, bestehend aus der Cellistin Anita Hassler und der Flötistin Isabel Lerchmüller, begibt sich am 4. Schlosskonzert in Bümpliz in abwechslungsreiche Gefilde und lässt Werke von Komponisten aus der ganzen Welt und den unterschiedlichsten Epochen erklingen.

Elektrifizierte Spielweise

12.02.2019

Van Morrison besang die Stadt im Folklied «The Eternal Kansas City», Joe Williams besang sie im Bluesstück «Kansas City». Aus ebendieser Stadt stammt der Gitarrist und Sänger Nick Schnebelen, der eine Mischung aus Blues und Rock spielt. Einflüsse seiner Vor­gänger lassen sich in seiner elektrifizierten Spielart klar heraus­hören. Im Marians Jazzroom spielt er eine Konzertserie.

Rastlose Gitarrenriffs

12.02.2019

Schon der erste Takt im Intro des Albums «Look Look Look!» von Velvet Volume macht Lust auf ein Live-Erlebnis. Velvet Volume spielen Gitarrenriffs mit einer Rastlosigkeit, die ansteckt. Die drei stilvollen Schwestern aus Dänemark stehen auf der Liste der besten Bands 2018 des Magazins «Rolling Stone». Auf diese dänische Power folgt die ebenso energische Band Asbest aus Basel.

Düsterer Fundus

12.02.2019

An der «Midilux»-Reihe im Dachstock gewährt das Hamburger Produzenten-Duo Extrawelt (Bild) Einblicke in den Fundus ihrer Festplatten. Ihr neues Album «Unknown» setzt sich nämlich aus bisher unveröffentlichtem Soundmaterial zusammen. Genremässig sind sie wie gehabt schwer einzuordnen und tummeln sich irgendwo im Universum des düsteren Technos. Rückendeckung erhalten die beiden von den Bernern Heiko und Phrex.

Farbkleckse

12.02.2019

Einmal pro Quartal öffnet das Kunstmuseum Bern seine Schätze für die Kleinen. An der Sonderführung «Kunstspatz» erzählen Anina Büschlen und Regula Bühler lebhafte Geschichten zu den Kunstwerken. Nach dem Spaziergang darf im Atelier des Museums zu Farbe und Pinsel gegriffen und der Fantasie freien Lauf gelassen werden.

Slow it down, DJ

12.02.2019

Es ist die momentan angesagte, stimmig-ruhige Clubmusik zwischen 80 und 110 Beats pro Minute: Downtempo. Im Kapitel flaniert Mimi Love vom Berliner Label Kater Blau durch ihren «Slow-Techno», in den sie Popsongs, House und elektronische Weltmusik mischt. Unterstützung erhält sie an der «Flanieren»-Party von der Bielerin Mia Kaltes und Das Balz.

Im Plural

12.02.2019

Frank Powers spielten bereits am Montreux Jazz Festival und eröffneten auf Fabers Tour die Shows. Die Gruppe aus Brugg hat es mit den Stilen wie mit den Sprachen: divers. Leichte Singer-Songwriter-Lieder wie auch Popsongs fürs Gemüt auf Englisch, Deutsch und Schweizerdeutsch bestücken das im vergangenen Jahr erschienene Album «Juheminee».

Kiste voller Idealisten

12.02.2019

Die Heitere Fahne bezeichnet sich selbst als «Idealistenkiste» und macht ihrem Namen an der Saisoneröffnung alle Ehre: Am Kurzfestival «Wie wollen wir gelebt haben?» sucht sie anhand von Ideenbüros, Ressourcentauschs und Podiumsdiskussionen nach Alternativen für die kollektive Krisenstimmung. Musik gibt es unter anderem von Tinu Heiniger und Hank Schizzoe. Walter Däpp liest aus «Revolte, Rausch und Razzien».

Drei Haare und eine Glückshaut

12.02.2019

Hat man eine Glückshaut wie Felix, kann man es vielleicht schaffen, dem Teufel drei goldene Haare zu stehlen. Der König versucht mit allen Tricks, die Weissagung zu verhindern, dass Felix seine Tochter zur Frau haben soll. Angefangen damit, dass er den Buben in einer Kiste in einem Fluss davon treiben lässt. Das Grimm-Märchen «Der Teufel mit den drei goldenen Haaren» wird in der Pflegestätte für musische Künste von der Marianus Märchen Bühne aufgeführt.

Weitere Artikel

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden