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Berner Kulturagenda Redaktion

Zwei Väter und ihre Visionen

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10.03.2020

Am International Innovation Film Festival (IIFF) werden Filme gezeigt, die sich mit ökologischen Herausforderungen und innovativen Technologien auseinandersetzen. In der Cinématte ist der Dokumentarfilm «Thank you for the Rain» (Bild, 2017) zu sehen, in dem ein kenianischer Bauer porträtiert wird, dem der Klimawandel zusetzt. Mit dem bildstarken Film «2040» (2019) zeigt der Australier Damon Gameau eine optimistische Lösungssuche für das Leben seiner Tochter auf einer gesunden Erde.

Im Angesicht des Feuers

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10.03.2020

Die Tänzerin Ema (Mariana Di Girolamo) und der Tanzlehrer Gastón (Gael García Bernal) adoptieren Polo, einen Jungen aus Kolumbien. Das Spiel mit dem Feuer wird ihm und der jungen Familie zum Verhängnis. Als sich Polo bei einem selbstgelegten Brand das Gesicht verbrennt, bringen die verzweifelten Eltern den Jungen in ein Waisenhaus – eine Entscheidung, mit der sie nun hadern. Das bildgewaltige Drama «Ema y Gastón» des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín («Jackie», 2016) entführt in die Welt von zwei Nonkonformisten, eine Welt, die geprägt ist von Reggaeton, Tanz, Liebe und Rebellion.

Sugarmama sucht Liebe

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10.03.2020

Missionarischer Katholizismus, Diätcamp und Sextourismus: Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl leuchtet in seiner halbdokumentarischen, formal aussergewöhnlichen «Paradies»-Trilogie in menschliche Abgründe. Im ersten Teil «Paradies: Liebe» (2012) begleitet er eine 50-jährige Sugarmama nach Kenia bei ihrer Suche nach Sex und Zuneigung bei lokalen Beachboys. Laut Seidl ein Film «über Ausgebeutete, die Ausgebeutete ausbeuten».

Pandora bricht aus

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10.03.2020

Die Videoinstallation «An Stelle des Feuers» der Berner Künstlerin Sybill Häusermann in der Galerie 9a thematisiert frauenfeindliche Werte und Gesellschaftsstrukturen und versucht diese aufzubrechen. Die Performancekünstlerin benutzt dafür ihren eigenen Körper und setzt ihn in Beziehung zum Raum, der auch als Metapher für unsere Gesellschaft gedeutet werden kann. Inspiriert hat sie der Pandora-Mythos des Dichters Hesiod: Die aus Lehm erschaffene Pandora erhält darin eine Büchse, in welcher sie alle Übel der Welt aber auch Hoffnung sammelt.

Der unsichtbare Müll

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10.03.2020

Auf ihr Erscheinungsbild ist die Schweiz stolz. An jeder Ecke sind Abfalleimer anzutreffen. Die Fotografin Carolina Piasecki und der Fotograf Peter Keller reisten durch die Kantonshauptstädte und hielten die lokale Abfallentsorgung, die für ein tadelloses Städtebild sorgen, bildlich fest. In der Ausstellung «Abfall national» zeigen sie Fotografien zur Abfallentsorgung in der Schweiz, einem Land, das so viel Müll produziert wie kaum ein anderes Land Europas.

Der Duft des Ausgestorbenen

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10.03.2020

Der letzte Raum der Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende» ist eine Ausstellung in der Ausstellung und wird von wechselnden Künstlerinnen und Künstlern gestaltet. Neu zu sehen ist nun die Installation «Resurrecting the Sublime» von Christina Agapakis, Alexandra Daisy Ginsberg und Sissel Tolaas. In einem «Duftdiorama» werden zudem Geruchsmoleküle von ausgestorbenen Pflanzen rekonstruiert.

VERSCHOBEN: Dissonante Geysire

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10.03.2020

Bevor ein Geysir seine Fontäne mit voller Energie in den Himmel jagt, brodelt er unter der Erde. Beim Sound der isländischen Band ADHD, sie stellen ihr Album «7» bei Bee-flat vor, ist es ähnlich. Wenn zunächst eher sanfte und ruhige Jazzklänge ertönen, wird auf einmal das Saxofon unterbrochen von einem plötzlichen Störgeräusch des Keyboards, einem Geysir, der sich aber schnell wieder in den harmonischen jazzigen Flow einfügt.

Geschlechterfragen im Islam

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10.03.2020

Zusammen mit der Universität Bern findet im Haus der Religionen die Ringvorlesung «Rollenbilder: Frau und Mann in den Religionen» statt. Der Blick richtet sich in dieser Woche auf den Islam. Prof. Dr. Fahimah Ulfat (Uni Tübingen) und der Imam Mustafa Memeti (Muslimischer Verein Bern) diskutieren, inwiefern die Unterteilung in zwei Geschlechter theologisch oder kulturell geprägt ist, und sprechen darüber, wie Geschlechterfragen im Islam verhandelt werden.

Von der Piste ins Theater

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10.03.2020

2009 war sie Schweizermeisterin im Riesenslalom, ab Herbst 2020 wird sie Co-Leiterin des Theaterhauses Gessnerallee in Zürich: Die biografischen Stationen von Rabea Grand könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Walliserin, die auch für das Theaterfestival Auawirleben arbeitete, erzählt im Rahmen der Ausstellung «Fundbüro für Erinnerungen» ihre «Skigeschichte» zwischen Leistungsdruck und Einsamkeit.

VERSCHOBEN: Akustischer House

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10.03.2020

Elektronische Musik kommt nur vom DJ-Pult? Die «Techno-Marching-Band» Meute aus Hamburg trägt die Tanzmusik direkt mit ihren Instrumenten in die Masse. Die elf stets in Uniform
gekleideten Musiker spielen auf ihrem im Februar erschienenen Album «Puls» mit Brass- und Perkussionsinstrumenten ganz akustischen House.

Gemeinsam harmonisch

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10.03.2020

Im Konzert «Back to the Future» der Paulusmusik spielen Lee Stalder (Orgel und Cembalo) und Sina Reiser (Flöte) eine musikalische Reise, welche Gegensätze vereint. Ob neu oder alt, westlich oder asiatisch, gemeinsam oder einsam, die zwei Musiker vereinen mit Werken von Johann Sebastian Bach, Samuel Scheidt, Ernest Krähmer und dem koreanischen Komponisten Isang Yun scheinbar Gegensätzliches zu einem harmonischen Ganzen.

Intensiv wie Techno und Punk

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10.03.2020

Dass Chris Varga und Tobias Rochman aus der Rave-Szene kommen, ist beim Hören des Albums «Movimiento Para Cambio» schwer überhörbar. Zusammen bilden die beiden Musikschaffenden aus Montreal das Duo Pelada und produzieren eine intensive Mischung aus Techno, Punk und Acid House. In ihren spanischen Texten behandeln sie aktuelle Diskurse wie Identitäts- oder Klima­politik. In der Dampfzentrale spielt neben den beiden das Zürcher Duo None Of Them.

Gleichgesinnt, nicht gleichgeschaltet

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10.03.2020

In einer Blase von Gleichgesinnten zu schweben kann auch etwas Gutes haben. In der Reihe «Bubble» im Kapitel bedeutet das aber nicht Gleichschaltung, sondern offene Ohren für Neues. Aus Paris kommt die House- und Techno-DJ Molly (Bild) vom Label Giegling, lokale Kost gibt es von Phrex und Hyperwasted Phantompower.

VERSCHOBEN: Im musikalischen Spagat

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10.03.2020

Batila wuchs zwischen Deutschland und England auf, in seiner Musik jedoch kehrt er zurück zu seinem Geburtsland Kongo. Er macht den Spagat nicht nur zwischen Kulturen, sondern auch zwischen euphorischem Reggae und ruhigem Singer-Songwriter-Sound. Beeinflusst von Hip-Hop und Rock lässt er auch hie und da solche Elemente in den Gesang und sein Gitarrenspiel einfliessen.

Performative Volksmusik

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10.03.2020

Mit seiner Liedersammlung «Im Röseligarte» schuf der Berner Schriftsteller Otto von Greyerz Volkslieder, die vielen noch heute, 80 Jahre nach seinem Tod, bekannt sind. Das Trio Bärner Rose präsentiert performativ, zweistimmig und mit Akkordeon neben Liedgut von von Greyerz auch Volkslieder aus Josef Reinharts Sammlung «Liedli ab em Land».

VERSCHOBEN: Heide mit Happy

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10.03.2020

Für einmal ungewohnt jazzig und überhaupt sehr abwechslungsreich erklingt Michael von der Heides Album «Rio Amden Amsterdam», das er im Kulturhof Schloss Köniz präsentiert. Auch eine Spur Melancholie schwingt teilweise mit, vor allem dann, wenn im Duett mit Heidi Happy zu ruhiger Klaviermusik besinnliche Worte erklingen: «Jeder Morgen mit Dir ist ein Abschied von der Nacht».

ABGESAGT: Eine Legende heult den Mond an

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10.03.2020

Während in England die Beatles die Musikgeschichte neu schrieben, brachte in der Schweiz die Beatband Les Sauterelles die Menge zum Toben. Toni Vescoli war Sänger und Gitarrist dieser Combo, die sich selbst als The Swiss Beatles anpriesen. Jetzt kommt der 77-Jährige, der seit den 70er-Jahren solo unterwegs ist, mit seinem neuen Album «Gääle Mond» in die Mühle Hunziken.

Theaterpicknick für Mini-Publikum

10.03.2020

Im Sommer gibt es nichts Schöneres als eine Decke im Park aufzuschlagen und genüsslich zu picknicken. Im Theater Szene finden im musikalischen Stück «Picknick» für Kinder ab 2 Jahren Nick und Pick «das schönste Plätzchen auf Erden». Endlich Zeit und Platz zum Bällelen, Mampfen und Versteckis spielen.

Langgezogener Rock

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10.03.2020

Post-Rock scheint niemals auszusterben. Auch die Freiburger Band Hubris schwelgt in der langgezogenen, epischen und sphärischen Spielart des Rock und spickt sie mit Metal-Einschlägen. Ihr drittes Album «Metempsychosis» taufen sie im Fri-Son, im Vorprogramm spielt die Luzerner Alternative-Rock-Band Cold Reading.

Aufwachsen in Widersprüchen

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10.03.2020

In ihrem neuen Buch «Hinter dem Ladentisch – Eine Familie zwischen Kolonialwaren und geistlichen Herren» beschreibt die Autorin Jolanda Spirig Marthas Aufwachsen in einer Berner Familie. Während ihre Mutter in einem Kolonialwarenladen arbeitet, chauffiert und gärtnert ihr Vater für die vatikanische Botschaft. Martha beobachtet in dieser Zeit der politischen und wirtschaftlichen Umbrüche der 40er- und 50er-Jahre viele Widersprüche. Doch die Meinung des Mädchens wird nicht ernst genommen.

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