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Berner Kulturagenda Redaktion

Corona-Lexikon

14.06.2021

 

Hohe Kunst

14.06.2021

Eine abwechslungsreiche Diplomausstellung im Kunsthaus Pasquart zeigt Studierendenprojekte des Contemporary Arts Practice (CAP) Masters.

Pop und Universum

14.06.2021

Das Kunstmuseum Thun zeigt die erste Museumsausstellung des schwedischen Künstlers Paul Fägerskiöld. Im Zentrum steht sein malerisches Œuvre. Fägerskiölds Kunst verortet sich in der Landschaftsmalerei und beschäftigt sich mit aktuellen Fragen zur Menschheit und deren Rolle im Universum. Sein Werk ist inspiriert von Philosophie, Populärkultur, Astronomie, Biologie, Evolution und Science-Fiction.

 

Abstrakt

14.06.2021

Feine Pinselstriche, kraftvolle Farben und abstrakte Sujets: Die in Belgien geborene Künstlerin Greet Helsen und der Basler Maler Andreas Durrer (Werk im Bild) stellen in der Galerie Kunstreich gemeinsam ihre Werke aus. Die Original-Malereien, vorwiegend mit Acryl-Farben angefertigt, können an den Wänden und in den Vitrinen der Galerie besichtigt werden.

Brodelnde Strassen

14.06.2021

In der US-Kleinstadt Ferguson, die untrennbar mit der Black-Live-Matters-Bewegung verflochten ist, brodelt es seit 2014. Damals wurde der unschuldige und unbewaffnete Michael Brown auf dem Weg zu seiner Grossmutter von einem Polizisten erschossen. Der Film «Whose Streets?» heftet sich an die Fersen von Aktivistinnen und Aktivisten und zeigt den Kampf der Menschen auf der Strasse gegen die Staatsgewalt.

Spirituelles Leiden

14.06.2021

Auf der südpazifischen Inselgruppe Vava’u behandelt die Heilerin Emeline Lolohea von Geistern heimgesuchte Menschen. Auf einer anderen Insel baute der tonganische Psychiater Dr. Mapa Puloka die erste öffentliche Psychiatrie auf, die mittlerweile in der ganzen Region bekannt ist. Die beiden sind sich nie begegnet, dennoch schafft es der Film «The Healer and the Psychatrist», der im Rahmen des Ethnokino-Festivals läuft, einen hautnahen Dialog zwischen den beiden herzustellen.

Der Weg ist das Ziel

14.06.2021

800 Kilometer lang führt der Jakobsweg durch Spanien. Der Film «Camino Skies» porträtiert sechs Menschen auf dem teils schweren, teils beschwingten Weg, bei dem niemand weiss, mit wem man ihn gehen wird. Der bildstarke und lebensbejahende Dokumentarfilm von Fergus Gardy regt dazu an, die Komfortzone zu verlassen und sich zu neuen Ufern aufzumachen.

Das Spiel ihres Lebens

08.06.2021

«Das Wunder von Taipeh» (2019) erzählt die Geschichte der Frauenmannschaft SSG 09 Bergisch Gladbach, die 1981 von Taiwan für das Fussballspiel ihres Lebens eingeladen wurde. Als der Deutsche Fussball-Bund kickende Frauen noch verpönte und keinen Sinn darin sah, eine deutsche Frauennationalmannschaft aufzustellen, durften die damaligen deutschen Meisterinnen aus Bergisch Gladbach nach Taipeh an die Frauenfussballweltmeisterschaft reisen.Der berührende Dokumentarfilm von John David Seidler wird in Zusammenarbeit mit Queersicht im Lichtspiel gezeigt.

Lust und Frust auf dem langen Weg

07.06.2021

Steinig, anstrengend und lang war der Weg der Frauen ins Parlament: Vier Generationen mussten dafür kämpfen, dass das männliche Stimmvolk ihnen das Recht auf politische Mitbestimmung gewährte. Mit Feingefühl und Humor beleuchtet Stéphane Goëls Dokumentarfilm «Von der Küche ins Parlament» wichtige Stationen im Kampf um das Frauenstimmrecht und lässt Politikerinnen und Aktivistinnen zu Wort kommen.

Dreimal so stark

07.06.2021

Unnachgiebig, stark, eigenwillig: Im Film «Amazonen einer Grossstadt» porträtiert die in Stans geborene Filmemacherin Thaïs Odermatt moderne Amazonen – unter anderem die ungestüme MMA-Kämpferin Maryna Ivashko und die DJ That Fucking Sara, die sich gewohnt ist, dreimal so hart zu arbeiten wie ihre männlichen Kollegen. Die Ode an die Frauenpower läuft im Kino Rex.

Tonbande

07.06.2021

Lebensgrosse Figuren aus Ton gehören zum Repertoire der Räuberbande von Vera Rohrer. Die Berner Künstlerin absolvierte eine Anlehre als Töpferin, malt, zeichnet und spielt in der inklusiven Theatergruppe Frei-Raum der Heiteren Fahne. Im Kulturpunkt im Progr stellt Rohrer unter «Ronja und die Räuberbande» ihre bemalten Figuren aus.

Familenglück, Familienchaos

31.05.2021

Familiäre Verstrickungen sind umso dramatischer, je ärmer oder reicher die Familie ist. Der neue Spielfilm «Wanda, mein Wunder» der Schweizer Regisseurin Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen», 2006) zeigt die reiche Familie Wegmeister-Gloor im Dilemma mit der Pflegehilfe: Das durch einen Schlaganfall pflegebedürftig gewordene Familienoberhaupt, Josef, erlebt rasante Besserung. Die Nachricht, dass Pflegerin Wanda von ihm schwanger ist, beflügelt ihn, gleichermassen löst sie ein emotionales Chaos aus und lässt Familienstrukturen auseinanderbrechen.

Wochenschau der Frau?

Archiv
31.05.2021

Frauen als Zugbegleiterinnen, Zaungäste, Hausfrauen, Sportlerinnen, Königinnen und Soldatinnen? Die Schweizer Filmwochenschau wurde von 1940 bis 1975 im Vorfilmprogramm der Kinos gezeigt, mit dem Ziel, politische Informationen der Schweiz zu vermitteln. Die insgesamt 280 000 Meter Filmmaterial wurden von vier Filmwissenschaftlern auf die Repräsentation der Frauen hin untersucht. Im Kino Lichtspiel wird das Ergebnis im «Cinéjournal au féminin» von der Projektmitarbeiterin Lucienne Lanaz vorgestellt.

Wasser und Farben am Werk

Archiv
31.05.2021

Nach einer langen Pause eröffnet die Galerie Hess in Wabern ihre Türen mit der Biennale «Salon de l’aquarelle». Zu sehen gibt es Landschaftsbilder, Stillleben, aber auch eher abstrakt-verspielte Malereien, die ausschliesslich mit der wasserbasierten Farb- und Maltechnik entstanden. Der Fokus des Ausstellungsformats auf Aquarelle ist schweizweit einmalig.


 

Der Hausfotograf im Fokus

Archiv
31.05.2021

Als langjähriger Art Director und Hausfotograf rückt Stanislav Kutac zumeist andere Kunstschaffende ins rechte Licht. Für einmal zeigt er in den Räumen des Elfenauparks einen Einblick in sein eigenes Können. Neben fotografischen Arbeiten sind auch Malereien und andere Kunstwerke von ihm und seinem Vater, der ebenfalls kreativ tätig war, zu sehen.

Geh heim, in die Fremde

31.05.2021

Sie baslern oder solothurnern, sie sind hier aufgewachsen, aber wurden in ihre Heimat auf dem Papier, die Heimat ihrer Eltern, in die Türkei ausgewiesen – wegen Straftaten. «Arada» ist türkisch und bedeutet «(da)-zwischen». Der gleichnamige Dokumentarfilm von Jonas Schaffter hat das strenge Schweizerische Einbürgerungsrecht für Secondos und die harsche Ausschaffungspraxis zum Thema und verhandelt mit den drei Protagonisten das Gefühl der «Verbannung in die fremden Heimat».

Heimischwerdung

31.05.2021

 Vor zwei Jahren kehrte der Maler Albrecht Schnider seiner Wahlheimat Berlin den Rücken und zog nach Hilterfingen, dem Heimatort seiner Frau im Berner Oberland. Sein «Heimkommen» und «Heimischwerden» verarbeitet Schnider in figürlichen Malereien. Die Ausstellung «Entwegte Landschaften» präsentiert eine Auswahl davon. Die eher kleinformatigen Ölbilder zeigen Landschaften, die in geometrische Formationen übergehen.

Corona-Lexikon

31.05.2021

Berg auf dem Rücken

17.05.2021

Not Vital und wie er die Welt sieht - dies das Thema von «Not me - A Journey With Not Vital». «Das Kamel hat mich immer interessiert», erzählt der Bündner Künstler Not Vital, «es trägt einen Berg auf dem Rücken.» Die Aufnahmen aus dem Dokumentarfilm zeigen ihn bei der Begegnung mit dem inspirierenden Tier. Vitals berühmte «Kamelköpfe» aus Gips (Bild) wurden in Kunstaustellungen auf der ganzen Welt gezeigt. Herumgekommen ist auch der umtriebige Künstler selbst. In eindrücklichen Aufnahmen begleitet die Kamera Reisen zu Vitals wichtigsten Lebensstationen wie Beijing, Patagonien, Niger oder New York.

Kino Rex, Bern. Mo.,31.5., 20.30 Uhr
www.rexbern.ch

 

Kultige Katzen

Archiv
17.05.2021

Veronika Minders Film «Katzenball» über lesbisches Leben in der Schweiz ist kein Problementwurf, sondern begleitet fünf frauenliebende Frauen verschiedener Generationen, die voller Tatendurst und Lebenslust für sich und ihr Begehren einstehen. Die Reprise des 2005 entstandenen Dokfilms im Lichtspiel ermöglicht auch ein Wiedersehen mit der kürzlich verstorbenen Zürcher Designerin Ursula Rodel, die sogar Catherine Deneuve mit ihren androgyn-femininen Roben umgarnte. Ein Stück Frauengeschichte und ein Stück Stilgeschichte: Unbedingt schauen.

 

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