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Berner Kulturagenda Redaktion

Umgeben vom Grün

27.09.2022

In der Cinématte werden die 10 Finalisten des Manhattan Short Film Festival 2022 gezeigt. Das Publikum entscheidet, welcher Kurzfilm gewinnen wird, zur Auswahl stehen Produktionen aus aller Welt. Ein Film aus Frankreich, «The Big Green», zeigt eine Frau, die auf einem grossen grünen Baum feststeckt. Ohne Leiter und Handy­empfang führt der Weg nur nach oben.

Verhexte Sache

27.09.2022

Gleich nachdem sie aus dem Ei geschlüpft ist, stellt die Minihexe Fuxia das Leben ihres Zaubervaters Kwark auf den Kopf. Es dauert nicht lange, bis sie endlich gross ist und in die Hexenschule darf, wo sie lustige und gefährliche Zaubersprüche lernt. Der Film «Fuxia» nimmt mit in eine Welt voller Magie und Musicaleinlagen. Doch so heil ist die Welt nicht: Fuxia muss gemeinsam mit ihren Freund*innen den Hexenwald retten.

Tat oder Wahrheit?

26.09.2022

Einer der grössten Skandale der jüngeren Mediengeschichte schafft es auf die Kinoleinwand: «Tausend Zeilen» ist inspiriert vom gleichnamigen Buch von Juan Moreno, der Carl Relotius' Fälschungen aufdeckte. Es ist ein weiterer deutscher Film mit Elyas M’Barek in der Hauptrolle, der wohl leichte Unterhaltung bieten wird. Er verspricht aber auch Spannung, und zwar in der Geschichte wie auch in der Szenengestaltung. Es werden manche Sequenzen nochmals wiederholt, laufen aber anders ab, so dass sich die Frage stellt: Was ist denn nun wahr?

Blickkontakt mit einem Fisch

26.09.2022

Claudia Roggers Werke beinhalten Porträts von schönen, spannenden Gesichtern. Sie sind grossformatig und beeindrucken mit Detailverliebtheit und Ausstrahlung. Auch Tiere werden von ihr gemalt, etwa ein Fisch am unteren Bildrand. Im Ono werden Roggers Gemälde ausgestellt und dürften einen grossen Teil der Wände einnehmen. Den Besucher*innen blicken kritische, traurige und heitere Augen entgegen.

Kräftige Farben

26.09.2022

Wer kennt ihn nicht, den blauen Engel im Bahnhof Zürich. Er ist einer der vielen «Nanas» von Niki de Saint Phalle. Das farbige aber teilweise auch düstere Werk der Künstlerin und Weltbürgerin umfasst neben Plastiken auch Malereien und Grafiken. Letztere werden nun in der Galerie Kornfeld ausgestellt.

Miniatur-Universen

26.09.2022

«Kodomo no kuni», im Land der Kinder, war der Name des ersten Spielplatzes, den der amerikanisch-japanische Bildhauer und Designer Isamu Noguchi gestaltete. Er sah Spielplätze als Miniatur-
Universen, die Kinder selbst mitgestalten sollten. Das Creaviva nimmt die Idee auf: Mitten im Museum lässt es in der interkativen Ausstellung «Kodomo no kuni» eine Gartenlandschaft spriessen, die Kinder mit selbstgebauten Werkzeugen, ihren Bewegungen und Ideen zu einer Gemeinschaftsskulptur mitformen.

Gertsch aus allen Winkeln

19.09.2022

Ein Kaleidoskop zeigt mit jeder Drehung eine neue farben- und formenprächtige Welt. Zum 20-Jahr-Jubiläum präsentiert das Museum Franz Gertsch mit der Ausstellung «Kaleidoskop» die Vielfalt der Werke Gertschs. Holzschnitte und Gemälde, die jahrelang ausser Haus waren, finden dafür ihren Weg zurück nach Burgdorf. So auch «Maria (Guadeloupe)» (Bild).

Sie blickt nun aufs Land

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19.09.2022

Die Arbeiten der Berner Künstlerin Judith Bärtschi reichen von Kalendern über Karten und Bücher bis hin zu Malereien. Neben kleinen, comicähnlichen Figuren und Frauenabbildungen wagt sie sich nun an die Landschaftsmalerei. Der «Aletschgletscher», der «Blick über den Thunersee» (Bild) und die «Ligurische Küste» werden bei Chez Graber ausgestellt.

Von Charakteren und ihren Affären

19.09.2022

Der gut situierte Filmemacher Peter ist hingerissen von seiner Muse, der Schauspielerin Sidonie. Peters Assistent Karl hingegen, der alles für ihn tut, erhält von ihm kaum Aufmerksamkeit. Als der Regisseur eine Affäre mit dem jungen Amir beginnt, gerät alles aus den Fugen. Das Drama «Peter von Kant» ist eine humorvolle Charakterstudie, typisch für den französischen Regisseur François Ozon, der damit den Film «Die bitteren Tränen der Petra von Kant» aus dem Jahr 1972 neu interpretiert und sein Vorbild, Rainer Werner Fassbinder, würdigt.

Da wie alle anderen

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19.09.2022

Als Vloggerin hat sie über 1000 Follower, für den Staat existiert sie gar nicht: Der belgische Film «Binti – es gibt mich!» handelt von der 12-jährigen Binti, die gemeinsam mit ihrem Vater in einem Wohnheim lebt. Als Sans-Papiers sind sie stets auf der Hut vor der Polizei, um nicht zurück in den Kongo geschickt zu werden. Binti freundet sich mit Elias an und hilft ihm über ihre Video-Kanäle bei seiner Mission, die im Kongo lebenden Okapis zu retten. Der Familienfilm der belgischen Regisseurin Friederike Migom ist im Lichtspiel zu sehen.

Wie geht Widerstand?

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19.09.2022

2020 endete in Athen ein langer juristischer Prozess gegen die neofaschistische Partei Goldene Morgenröte und ihre Führungspersonen mit deren Verurteilung wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Dokfilm «Goldene Morgenröte. Was nun?» geht der Frage nach, warum die rechtsextreme Organisation dennoch weiter die politische Landschaft Griechenlands prägt und welche Formen des Widerstands möglich sind. Die Regisseurin Angélique Kourounis, die damit ihren zweiten Dokumentarfilm über die Goldene Morgenröte drehte, ist für ein Gespräch nach der Filmvorführung anwesend.

Sie bewegt sich alleine

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12.09.2022

Die in Deutschland und Uruguay aufgewachsene Schauspielerin, Performerin und Autorin Daniela Ruocco setzt sich mit ihrer Identität als Latina und dem Sexismus des Reggaeton auseinander. Was als Plattentaufe beginnt, schwenkt um in eine Lecture-Performance und endet in einer sonderbaren Messe. Ihr Auftritt «En mi Imperio perreo sola», was soviel heisst wie «In meinem Reich bewege ich mich allein», erweckt feministische Reggaeton-Vorbilder zum Leben.

Der Reiz ist die Akribie

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12.09.2022

Ihre ornamental-abstrakten Tuschzeichnungen erinnern an 
Waben, Flechten, Schwämme und Arterien. Zu sehen sind Emma Herzigs Zeichenblätter im kleinen Kunsthaus 9a am Stauffacherplatz. Diese malt sie mit Genauigkeit und Sorgfalt, der Reiz ist die Akribie, mit der sie die Feder führt.

Was alles im Haus steckt

12.09.2022

Gebäude und ihre Räume sind Abbilder von politischen Bewegungen und ihre Architekt*innen können sich gesellschaftlichen 
Fragen nicht entziehen. So die These, die die Ausstellung «Architektur und Aktivismus» des Kornhausforums und der Fachhochschule Bern aufstellt. Zu sehen sind architektonische Verwirklichungen und Entwürfe von Zwischennutzungen, Off-Spaces oder interkulturellen Projekten.

Ein Leben wie ein Kaleidoskop

12.09.2022

«Moonage Daydream» heisst Brett Morgens filmische Odyssee über die musikalische und kreative Reise von David Bowie. Zusammengesetzt aus privatem Archivmaterial Bowies, zeigt der kaleidoskopische Dokumentarfilm über Bowie, begleitet von Erzählungen des ikonischen Künstlers, auch dessen Werk in den Bereichen Malerei, Kunst und Schauspiel.

Wie der Rhythmus schlägt

12.09.2022

Sie sind Treff- und Knotenpunkte, Orte des Abschieds und des Wiedersehens, Warteraum und Begegnungszone. Der essayhafte Dokfilm «Mahatah – Side Stories from Main Stations» taucht ab in die Bahnhöfe von Kairo und Zürich und offenbart Geschichten und Lebensrhythmen zweier Länder. Begleitet werden letztere von vom Soundtrack des Perkussionisten Julian Sartorius.

Wegweisender Anime

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12.09.2022

Das Kino in der Reitschule widmet dem japanischen Regisseur 
Satoshi Kon (1963-2010) eine Filmreihe. Mit seinem Regiedebüt «Perfect Blue» aus dem Jahr 1997 ebnete er den Weg für den Psychothriller «Black Swan» (2010). «Perfect Blue» ist ein mitreissender Animationsthriller, der von der Popsängerin Mima Kirigoe handelt. Aufgrund ausbleibenden Erfolges wechselt sie vom Musik- ins Filmgeschäft. Es ist der Anfang eines emotionalen Horrortrips, den sie wegen Drohbriefen oder brutalen Filmrollen durchmacht, bis sie die Realität nicht mehr von der Fiktion unterscheiden kann.

Das Bild im Fenster

05.09.2022

Seine Glasgemälde zieren Kirchen der ganzen Region, von der Markuskirche in Bern bis zur Stadtkirche in Burgdorf: Der Maler und Glasmaler Robert Schär (1894–1973) hatte als Kommissionsmitglied des Schlossmuseums eine enge Beziehung zum Thuner Schloss. Nun widmet dieses dem Steffisburger die Schau «Robert Schär – Farbe und Expressivität», die sein glasmalerisches Werk in den Fokus rückt.

Was wird und was geht

05.09.2022

Wenn das Verrotten und Verfaulen ästhetisch ist: Die Fotografien der Aargauer Künstlerin Marianne Engel zeigen das Werden und Vergehen, zum Beispiel von Pilzen, in der Ausstellung «Alpen Traum & Wandlung» im Kornhausforum. Neben Engels Werken sind auch Installationen und Videoarbeiten von Sophie Falkeis, Marina Belobrovaja, Céline und Oliver Brunko sowie des Kollektivs Los Bonitos zu sehen. Die Schau visualisiert, wie sich der Alpenraum sozial und ökologisch verändert.

Auf der letzten Reise

05.09.2022

Japan im 19. Jahrhundert: In einem Dorf, in dem Nahrungsmittelmangel herrscht, müssen sich alle Personen mit 70 Jahren traditionsgemäss auf den Berg Narayama begeben, um dort zu sterben. Das brillante Drama «Die Ballade von Narayama» mit der japanischen Schauspielerin Kinuyo Tanaka in der Hauptrolle bildet das harte Leben der Dorfbewohner ab und besticht durch seine schreckliche Schönheit. Zu sehen ist es in der Retrospektive zur Ausnahmeschauspielerin, die als eine der wenigen Frauen im Japan der 1950er- und 1960er-Jahre auch immer wieder hinter der Kamera stand.

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