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Berner Kulturagenda Redaktion

Cineastisches Weingut

15.10.2019

Wer noch analoge Schmalfilme zu Hause hat, der kann sein Archiv im Kino Lichtspiel am «Home Movie Day» begutachten und sich beraten lassen. Schliesslich hat nicht jeder noch ein Abspielgerät griffbereit, das Lichtspiel hat deren viele. Am Ende werden unterschiedliche Ausschnitte auf Leinwand gezeigt. Thematisch an die Fête des Vignerons angelehnt, drehen sich die gezeigten Filme ums Thema Wein und gute Gesellschaft.

Keine Tabus für Dr. Ruth

15.10.2019

In ihrem Zimmer stehe ein Bilderrahmen mit den goldenen Lettern «It can be done» – stimmt wohl, wenn man das fast hyperaktive Leben von Ruth Westheimer, in den USA besser bekannt als Dr. Ruth, betrachtet. Sie hat den Holocaust überlebt, ging mit 17 nach Israel, wo sie als Sniper tätig war, danach brach sie als Sexualtherapeutin erst im Radio, dann im Fernsehen in den USA viele Tabus. Der Dokumentarfilm «Ask Dr. Ruth» von Ryan White erschien um ihren 90. Geburtstag, ebenso eine Neuauflage ihres Bestsellers «Sex for Dummies».

Bröckelnde Instanz

15.10.2019

Anhand der Medien «Der Bund», «Watson», «Republik» und der SRF-Radiosendung «Echo der Zeit» zeigt der Berner Regisseur Dieter Fahrer in seinem Film «Die Vierte Gewalt» (2018), wie sich die Schweizer Medienlandschaft über die Zeit entwickelt hat. Der Dokumentarfilm, begleitet von Fahrers nostalgischer Erzählstimme, wird von der Kulturkommission Meikirch gezeigt.

Emaillfarbene Stadtdetails

15.10.2019

Das Türkis zu dem sich jedes emaillefarbene Dach in Bern verwandelt, passt bestens zum zarten Laubgrün, das im Frühling überall spriesst. Der Maler Klaus Schranner malt seine Aquarelle nach der Realität, farbig, intensiv. Seine Sujets sind präzise und inspiriert durch Stadt und Landschaften des Kantons Bern sowie dem Lavaux.

Neuer Fensterblick

15.10.2019

Der Berner Künstler Martin Fivian orientiert sich an Motiven, die ihm bekannt sind. Wenn er sie malt, bekommen sie jedoch einen neuen Charakter. Beispielsweise der Blick aus dem Fenster des Pariser Kunstzentrums Centre Pompidou (Bild). In der Galerie Casita sind neben grossformatigen Malereien zum ersten Mal auch kleinere Werke auf Holz zu betrachten.

Mit dezidiertem Strich

15.10.2019

Aus dezidierten, farbigen Strichen schälen sich seine Landschaften, die er auf Leinwand bannt. Die Natur mit ihren Bergkanten, Wolkengebilden und Baumflächen hat es dem Luzerner Maler Beat Bracher angetan – sie verdichtet und verwebt er zu spannenden Naturansichten. Die Ausstellung «Abendgesang» in der Galerie 7 wird mit einer Klavierimprovisation von Edwin Peter eingeweiht.

Produktiv unter Pseudonym

15.10.2019

Wer so produktiv ist wie der Autor Tim Krohn, der kann auch unter einem Pseudonym publizieren und Doppellesungen abhalten. In der Buchhandlung Libromania stellt er, der als Gian Maria Calonder Krimis publiziert, gleich zwei 2019 veröffentlichte Werke vor: «Der See der Seelen», eine Erzählung über ein Mädchen, das in den Bergen einen See des Lebens, versteckt in einer Höhle im Wolfstal, sucht. Und Calonders «Endstation Engadin» über einen weiteren Mordfall für Massimo Capaul.

Zwei Schwestern, zwei Sonaten, ein Jahr

15.10.2019

Die beiden Schwestern Natascia und Raffaella Gazzana aus Sora bei Rom schaffen mit Violine und Klavier eine kammermusikalische Initmität. Am Konzert «Kammermusik par Excellence» spielen sie Edvard Griegs 3. Sonate in c-Moll. Es ist das letzte grosse kammermusikalische Werk des norwegischen Komponisten. Ausserdem spielt das Geschwisterpaar die ebenfalls im Jahr 1886 entstandene Sonate in A-Dur von César Franck.

Durch Ohren und Mägen

15.10.2019

Aus der Bündner Surselva reist La Compagnia Rossini an, um im Sinne ihres Gründers, dem Belcanto-Bass Armin Caduff, die musikalischen Komponenten eines «Dinner und Konzert»-Abends zu gestalten. Mit Arien, Chören und Stücken aus der Romantik bespielt das Solistenenensemble, gegründet im Jahr 1980, bereits das 14. Mal das Schloss Hünigen.

Bär sein

15.10.2019

Bern ohne Bären ist nach wie vor fast undenkbar. Weil aber Rüebli ins runde Steingehege werfen nicht mehr zeitgemäss ist, wurde vor 10 Jahren der artgemässe Bären Park an der Aare im Altenberg eröffnet, der den alten Bärengraben ablöste. Am Jubiläumsfest kann dort Bärenluft geschnuppert und ein Bärenparcours bestritten werden. Ausserdem spielt die Bären-Park-Allstar Band, die sich aus Bruno Dietrich, Pascal Dussex, Mario Capitanio, Peter Enderli und Stefan W. Müller zusammensetzt.

Das System mit Liebe brechen

15.10.2019

Er wünscht sich, dass die Menschheit ohne Ungerechtigkeiten und Gewalt existieren kann. Daran appelliert der Walliser Musiker JulDem mit seiner grellen und doch warmen Stimme auf seinem Debütalbum «ReLoveUnion», das ihm eine Swiss Music Award Nomination eingetragen hat. Die Inspiration für seine Texte holt er sich aus erlebten Situationen und für seinen Sound vermengt er Elemente aus Hip-Hop, Reggae und Folk zu lockerem Pop.

Einfach, weil Tradition?

15.10.2019

Im Ballett sind Männer kraftstrotzende Stabilitätsstangen und Frauen grazile Traumwesen. Aber warum? Warum müssen Männer heben, stützen, werfen und Frauen schweben, fallen und zwirbeln? Einfach, weil Tradition? Marcel Leemann hinterfragt mit seinem Physical Dance Theater und dem Stück «hochgehobene*r» genau solche Tanzstereotypen und «sucht einen Ausweg aus der Reproduktionssuppe alter Klischees».

Hinter den Türen des Kinderzimmers

15.10.2019

Kinder mit psychischen Erkrankungen: Wie geht man mit diesem Tabu und Problem als Eltern um? Wie geht es den Kindern selbst dabei? Die installative Performance «Widde-widde-wie es uns gefällt» von Heiniger/Forrer versetzt die Zuschauenden in ein Kinderzimmer, den Rückzugsort schlechthin. Darin spielen Mädchen eine solche Situation im Zimmer nach und lassen Platz zur Interaktion und zum Zuschauen.

Zwei Verlierer und ein Fisch

15.10.2019

Eine Schauspielerin (Eva Suter) und ein Schauspieler (Fabian Neto Claus) führen einen Krieg unter sich – der eine ein Träumer, der der Realität entflieht und zurückgezogen mit seinem Goldfisch lebt, die andere eine Diva, die sich für den Star schlechthin hält. Unter dem Strich sind sie beide unbedeutend und belügen sich selbst. Mit dem Stück «Nest für einen Star» in der Regie von Davina Siegenthaler Hugi eröffnet das Theater Nota Bene die Saison des Katakömblis.

Pieksende Liebesbekundungen

15.10.2019

«Heute will ich die Welt umarmen, so gut geht es mir!», ruft das quirlige Eichhörnchen Bruno. Doch bald merkt er, dass sich das etwas schwieriger gestaltet, als angenommen: Beim Igel etwa wird es schmerzhaft und beim Fuchs sogar richtig gefährlich. Im Chinderbuechlade stellen Daniele Meocci und Doris Lecher ihr neues
Bilderbuch «Bruno das Umarmehörnchen» vor.

Gesammelte Liebesliteratur

15.10.2019

Sie hat von Haruki Murakami über Chimamanda Ngozi Adichie, Emily Brontë und Leo Tolstoi bis zu Bernhard Schlink «Dreissig Sternstunden der Liebesliteratur» gesammelt und journalistisch zu einem Buch bearbeitet. Die Berner Journalistin und Autorin Tina Uhlmann tauft ihr Buch im Visavis. Nach einem Gespräch zum Thema spielen The Palomines ihren Vintage Pop und Illustrationen zum Buch von Karen Cotting sind ausgestellt.

Hildegard und der Weg der Seele

15.10.2019

Der aus Genua kommende Cantautore Angelo Branduardi veröffentlichte Anfang Oktober mit 69 sein neues Album «Il cammino dell’anima». Der mit seiner weich-warmen Stimme singende Musiker vermischt italienische Texte mit mittelalter­licher Volksmusik und lässt sich auch inspirieren von nord­europäischen Einflüssen, wie etwa den Kelten. Sein neues Album widmet er der Benediktinerin, Universalgelehrten und Dichterin Hildegard von Bingen, die im 12. Jahrhundert lebte.

In Saitenlage

15.10.2019

Nach dem Vorbild von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, die mit ihrem unvergesslichen französischen Swing im Jahr 1934 europaweite Bekanntheit erlangten, lässt das Quartett Swing Express den unverwechselbaren Sound wiederaufleben. Der Kulturverein Muri Gümligen präsentiert das Konzert der ausschliesslich an Saiteninstrumenten spielenden Musiker Dimitri Howald, Thomas Dürst, Martin Abbühl und Slawek Plizga.

Der Zeitgestalter am Schlagzeug

15.10.2019

Gregor Lisser nennt sich «Zeitgestalter» – eine vielsagende Bezeichnung für einen Schlagzeuger, der nichts weniger im Sinn hat, als ein Jazz- und ein Streichquartett zu vermengen, um so das Prinzip Entschleunigung zu erweitern. Seine eigenen Arrangements und eine Bearbeitung von Ornette Colemans «Lonely Woman» – aus ihnen besteht sein zu taufender Erstling «On Eleven» – präsentiert er mit dem Gregor Lisser Double Quartet bei Bejazz.

Im (Ho)Wald der Industriepflanzen

15.10.2019

Der Komponist und Gitarrist Dimitri Howald ist ein Liebhaber der tiefen Frequenzen. Nebstdem er in verschiedenen Projekten wie Frutti di Mare oder der Konzertreihe «Sous les Étoiles» mitmischt, ist er auch als Solist tätig. Im Kino der Reitschule gibt er eine atmosphärische audiovisuelle Performance mit Stücken seiner aktuellen EP «Industrial Plants», dazu flimmern schwarz-weisse Stilleben über die Leinwand.

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